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Wettersatelliten-Anlage

KW-Empfangsanlage

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MEINE WETTERSTATION

Die Sensoren meiner privaten Wetterstation sind  in meteorologisch optimierter Lage eingerichtet und sind damit für die objektive Messung ideal. Meine Wetterstation ist eine WS 2500 von ELV  und arbeitet mit der Software von Werner Krenn. Die Daten werden mit einem sog. File Transfer Programm (FTP) FTP-Watchdog, das es als Freeware über wunderwetter.de zu bekommen ist, ständig in das Internet übertragen und veröffentlicht. Mit dem Programm "pjWebCam" werden ständig Wetter-Web-Cam Bilder aktualisiert. Globaler Wetterempfang über Kurzwelle (Synop) und "Meteosat-Direktempfang" gehören dazu.

Die Sensoren meiner elektronischen Wetterstation W 2500 von ELV:

Windfahne  Die Windmesser-Einrichtung für Windgeschwindigkeit und Windrichtung

Temperatur- / Feuchtemesser für außen... Temp./Feuchte Sensor  ...und innen inkl. Luftdruck >>   Interface WS 2500

Regenmesser << Regenmesser und Helligkeitsmesser >> Helligkeitsmesser

Jeder Sensor hat eine Solarzelle und einen Akkumulator (Kond.1F). Am Tage speist die Solarzelle den Akku und über Nacht übernimmt der Akku den Betrieb. Mit einem kleinen Telemetriesender werden die Daten drahtlos an einem Empfänger, der über USB-Anschluss mit dem PC verbunden ist, übermittelt. Die Auswerte-Software von Werner Krenn übernimmt die Aufbereitung der Daten und Internet-Seiten.

Die Lokalität der Sensoren:

       ASHbatt               Windmesser Position              Regenmesser-Position
        NW-Seite am Fensterrahmen            10 m über Grund am Ant. Mast                 Auf dem Balkon
                      ASH 2000                                             S 2000                                         WS 2000 R

Die Wettersatelliten (Meteosat) -Empfangsanlage:

Bau Parabol Spiegel Meteosat                     Parabol Spiegel-Position

Bau des 90 cm Parabolspiegels. Der Erreger ist für beide Kanäle auf, Kanal A1=1691 MHz und Kanal A2=1694,5 MHz, abgestimmt. Das Rohbild wird auf 1686,833 MHz aufgenommen. Dieses Rohbild wird vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Darmstadt empfangen, entzerrt und mit Festlandumrissen sowie Meridianen und Latituden (Längen- u. Breitengrade) versehen. Diese Aufbereitung wird wieder zum Satelliten Meteosat - dieser ist 36´000 km von der Erde entfernt, also geostationär - zurückgesendet und dann auf diese beiden Kanäle wieder abgestrahlt (Relais-Verkehr). Somit wird das aktuelle Satellitenwetterbild mit 20 Minuten Verspätung empfangen..

Der Meteosat-Empfänger von UKW-Technik (oben rechts u. d. Uhr) >>MetSatRec

Für die technisch Interessierten:
Das vom Parabospiegel (ca. 25 dB Gewinn) empfangene Signal (ca.10-18 W) wird über einem Verstärker-Konverter auf  nochmals 25 dB verstärkt und auf eine Zwischenfrequenz (ZF) von 137,500 MHz umgesetzt. Dieses Signal wird dem Empfänger zugeführt und demoduliert. Die Feldstärke muss mind. 50 µA betragen, um ein rauschfreies Bild zu erhalten. Das demodulierte Signal wird dann als Niederfrequenz (NF) in den Soundblaster eines PC eingespeist. Die dazugehörige Software "DIGISAT" (von UKW-Technik) bereitet das Bild für den Monitor auf.
Einen Antennen-Eingang für einen rechts polarisierten Kreuzdipol zum Empfang der umlaufenden Satelliten NOAA, METEOR etc. befindet sich ebenfalls am Empfänger.

Skizze:

Skizze MS

     Resultat >>>  LZ9 Hurrican Andrew
                              Hurrican "Andrew" im Aug. 1992 aufgenommen

 

Die Kurzwellen-Empfangsanlage:

Mit der Kurzwellenanlage kann man z.B. das Seewetteramt Hamburg auf 4583 KHz (Stationskennung DHJ 51) empfangen. Diese übermittelt den sogenannten Wetter-SYNOP-Schlüssel. Dieser besteht aus 5er Gruppen Zahlen. Hier ein Beispiel:

   zczc  388 29610
  sino21 enmi 061500
  aaxx 06154

   01001  42434  23125  11044  21068  40268   57005  82200=

Es gibt,  je nach Herkunft, unterschiedliche Schlüssel bzw. Inhalte. Zum Beispiel regionale, internationale, maritime, tropische  Schlüssel, die man dann auswerten kann. Eine besondere Software der Fa. Bonito gestattet es den synoptischen Schlüssel zu dekodieren und in Klartext zu übersetzen. Dabei kommen alle wichtigen Daten die man zum Wetterüberblick braucht zustande. Mehr noch, anhand dieser Daten erstellt das Programm eine synoptische Wetterkarte mit allen möglichen Projektionen, z.B. Isobaren, Windfahnen, Temperatur, Druckgefälle und vieles mehr. Siehe auch auf der Seite "Synoptische Wetterkarte"oder
auf der Wetterseite den Synopschlüssel. Eine Erklärung zum Synopschlüssel ist in Arbeit !
 

Hier einige Bildschirm-Beispiele:                     Bitte etwas Geduld beim Laden der Screenshoots KW-Anlage !


Isobarenkarte


TEMPERATUR- UND DRUCK-KARTE


WINDRASTER-KARTE

Faxview-WX-Karte  Synopchart  Syn.Temp./Wind-Karte
             FAX-KARTE                                        STATIONS-KARTE                     TEMPERATUR-WIND-KARTE

Zur Anlage braucht man folgende Komponenten (s. Skizze):

SkizzeKW

Die niederfrequenten Signale werden in den sog. Radio Tele Type (RTTY) Konverter eingespeist und das resultierende Signal in den Soundblaster vom PC. Auf dem Monitor erscheinen die 5er Gruppen (grün) und danach der Klartext (blau). Bild unten:


Lässt man nun das Programm ca. 6 Stunden durchlaufen, hat man den fast globalen Wetterzustand. Die Stationen können auch Schiffe sein. Festlandstationen sind weltweit verteilt und in den verschiedensten Regionen der Erde vorhanden..

Hier die Empfangsanlage:

    EKD300             Screen1
    Der Kurzwellen-Receiver, oben der Matcher-Filter, ...                                                      ...der 1. Monitor...

Screen2
...und der 2. Monitor.

 


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Copyright©: Peter Günsel 2002        Letzte Änderung:  29.12.08